3. Dezember: Ein erstes Lebenszeichen von Gundula Grille

Liebe Kinder,

ich schreibe Euch hier nur kurz, denn ich habe noch was vor. Wie ich Gwendolyn kenne, hat sie sich schon bei Euch beschwert, dass ich meine Arbeit im Leuchtkraftverstärker in letzter Zeit etwas vernachlässigt habe. Sie hat ja recht. Und ich habe sogar ein schlechtes Gewissen deswegen. Aber wenn Ihr wüsstet, warum ich meine Zeit jetzt gerade lieber außerhalb der Höhle verbringe, wärt Ihr sicherlich einer Meinung mit mir. Ich kann einfach nicht anders, es ist ein zu schönes Gefühl, jemanden wie A3792X als Freund zu haben. Ups, jetzt wisst Ihr mein Geheimnis. Ach, er ist sooo stark! Und soooo lieb! Bitte verratet mich nicht bei den anderen KriKras! Die sollen lieber froh sein, dass ich nicht dauernd vorm Computer sitze. Das hat ihnen auch nicht gepasst.

Aber jetzt zu meinem eigentlichen Zweck dieses heutigen Blogs.

Kennt Ihr den Weltknuddeltag? Oder den Welttag des Purzelbaums? Oder den Gegenteil-Tag? Das sind keine Erfindungen von mir, diese Tage gibt es wirklich.

Sucht man im Internet (bitte immer nur gemeinsam mit Euren Eltern!!) nach dem Begriff „Welttag“, lernt man, dass praktisch jeder Tag des Jahres ein Tag mit einem bestimmten Motto ist. Es gibt lange Listen mit Übersichten, an welchem immer gleichen Datum man sich woran erinnern soll. Viele dieser Tage sind auf den ersten Blick kurios. Auf den zweiten Blick steht jedoch oft ein durchaus vernünftiges Anliegen dahinter. So soll zum Beispiel der „Welttoilettentag“ am 19. November daran erinnern, dass es in vielen Teilen der Welt kein Kanalsystem und keine hygienischen Klos gibt, was für die Betroffenen ein erhebliches Krankheitsrisiko darstellt.

An offiziellen Gedenktagen erinnert man sich an bedeutende Persönlichkeiten oder Ereignisse, die viele Menschen betroffen haben oder noch immer betreffen. Heute ist zum Beispiel der Internationale Tag der Behinderten. Dazu schreibe ich Euch in meinem nächsten Blog, sobald ich wieder in der Höhle zurück bin.

Tage, an denen eher kuriosen Gegebenheiten gedacht wird, sollte man wohl eher als „denkwürdige Tage“ bezeichnen als als Gedenktage. Jede/r kann einen denkwürdigen Tag definieren und dafür sorgen, dass er bekannt wird. Das geht heutzutage, in der Zeit des Internets, viel leichter als früher. Wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann einmal den „Tag der leuchtenden Kinderaugen“, wenn wir alle zusammenarbeiten?

Es gibt Ereignisse, derer auf der ganzen Welt gedacht wird, und solche, die nur für kleinere Bevölkerungsgruppen wichtig sind. Zu letzterer Sorte gehört zum Beispiel auch der „Barbaratag“, der bei uns morgen, am 4. Dezember, gefeiert wird. Dazu gibt es dann morgen einen Beitrag von mir.

Ich werde Euch in Zukunft über Gedenktage und denkwürdige Tage informieren. Welcher gerade ist, könnt Ihr dann auf der Startseite nachlesen.

Außerdem arbeite ich gerade an einem kleinen Lexikon mit Begriffen rund ums Internet und die digitale Welt. Ich denke, auch das wird in den nächsten Tagen online sein. Ich verspreche Euch, ich werde die Treffen mit A3792X auf ein absolutes Minimum beschränken, damit Ihr nicht zu lange auf meine Blogs warten müsst. Wie viel Zeit dieses absolute Minimum aber wirklich ist, muss ich mir allerdings erst überlegen.

Ich wünsche Euch und mir einen schönen Tag!
Eure Gundula Grille
PS: Unter gundula@gwendolyn-gluehwuermchen.at könnt Ihr mir auch schreiben!

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