I. Quargl und Quatsch mit Sauce!

Hallo meine Lieben,

eigentlich wollt ich Euch heute gleich erzählen, wie es dazu gekommen ist, dass wir KriKras auf unserer eigenen Webseite bloggen. Allerdings gab’s gestern Abend von Gundula einen auf den Deckel, weil ich ein paar Begriffe verwechselt hab. Darum hier eine kurze Erklärung:

„Webseite“ stimmt nicht, „Website“ ist der richtige Begriff für den Ort der Veröffentlichung unserer Erlebnisse. Auch wenn viele Leute glauben, das sind die englischen und deutschen Wörter ein und derselben Sache, ist das laut Gundula nicht richtig. Denn eine Webseite ist nur eine einzelne Seite einer Website. Die erste Webseite einer Website nennt man dabei Homepage. Somit werde ich in Zukunft von der „Website“ schreiben.

Na dann, Mädels und Burschen, jetzt gemma’s an mit der Vorgeschichte zur Website!

Wie ich Euch in meinem ersten „richtigen“ Blog erklärt hab, schreibe ich diese Texte noch auf unserem Tablet. Das war vor 3 Tagen vielleicht eine Aufregung, als dieser Computer in unsere ebenfalls neue Kommandozentrale geliefert worden ist!
Ihr müsst wissen: Die Kommandozentrale ist der Ort, von dem aus unsere Gruppe mit der ganzen Welt verbunden ist. In ihr stehen alle möglichen Möbel, Bücher und elektronische Geräte herum. Inzwischen sogar auf ihrem Platz. ;o) Wir haben zum Beispiel eine Uhr, eine Halterung für unser Tablet, eine Weltkarte und viele, viele andere – nützliche und weniger bis gar nicht nützliche – Sachen.

Zurück zum Computer. Vor mittlerweile 5 Tagen war die Stimmung noch ganz anders. Wir arbeiteten noch von unserer alten Kommandozentrale, einer kleinen Höhle in einem über und über mit Moos und Flechten bedeckten hohlen Baum, aus. Besser gesagt: Wir arbeiteten eben nicht, denn der Computer hatte in der Nacht davor seinen Geist aufgegeben. Dass es in der Nacht war, wissen wir, weil Gundula dabei war. Ihr müsst wissen: Gundula ist ein richtiger Computerfreak und sitzt oft stundenlang von dem Ding. Ob das jetzt in der Nacht ist oder nicht, ist ihr meistens ziemlich wurscht. Würd mich wirklich interessieren, was sie da die ganze Zeit macht.

Ich verrat Euch was: Ich mach mir manchmal echt Sorgen um sie. Sie schläft zu wenig, sie isst nicht mit uns gemeinsam und sie macht wenig Bewegung. Ich hab ihr schon so oft erklärt, Computer sollten nur eine Hilfe für das „normale“ Leben sein, nicht die Hauptsache. Aber Weihnachten kommt ja bald. Ich überleg schon die ganze Zeit hin und her, mit welchem Geschenk ich sie vom Computer weglocken könnte. Es kann aber durchaus sein, dass das Weglocken auch jemand Anderer übernimmt. Mehr dazu in einem späteren Blog.

Der Computer war also kaputt, als wir anderen KriKras in der Früh in die Höhle gekommen sind. Alle waren ang’fressen und grantig. Gironimo hat Euch das gestern übrigens aufgezeichnet. Er ist für alle Bilder auf der Website und in den Büchern zuständig. Jetzt, am Anfang unserer Arbeit an den Büchern und der Website, hat er extrem viel zu tun. Die Bilder meiner bisherigen Blogs werden deshalb erst in den nächsten Tagen ergänzt. Gironimo selbst hält sich für einen großen Künstler, der noch chaotischer sein darf als alle anderen. Alle anderen sehen das naturgemäß nicht so. Aber malen kann er, das muss man ihm lassen. Hier das Bild, wie wir dreingeschaut haben:

gruppenbild-computer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser deutscher Regenwurm Raffy hat den Schlamassel richtig auf den Punkt gebracht: Das war „Quatsch mit Sauce!“. Auf gut österreichisch: „A so a Quagl!“

Wenn Ihr unsere Blogs regelmäßig lest, werdet Ihr auch merken, dass Deutsche und Österreicher immer wieder ganz verschiedene Wörter für die gleichen Sachen haben. Die oft witzigen Missverständnisse zwischen Raffy und der restlichen Gruppe werden wir Euch natürlich genauestens erzählen.

Nach einigem Hin und Her hat unsere Gruppe dann beschlossen, Helena Hexe um einen neuen Computer zu bitten. Sie sollte ihn auch gleich auf die richtige Größe hexen, denn ein Computer in normaler „Menschengröße“ passt nicht in unsere KriKra-Kommandozentrale. Ganz wohl war uns allerdings nicht bei der zweiten Bitte, denn Helena ist noch ganz jung und übt das Zaubern erst. Und sie muss noch viel üben, das könnt Ihr mir glauben! Vor allem das Verändern der Größe von Dingen, uns KriKras und ihr selber geht immer wieder schief. Dann gibt es plötzlich KriKras, die nur im Mikroskop zu sehen sind, oder einen Hund in der Größe eines Pferdes. Tja, wenigstens gehen uns so die Themen für unsere zukünftigen Blogs nicht aus.

Ich bin also zu Helena nach Hause geflogen und hab mit Helena und ihrer Mama Barbara, einer erfahrenen Oberhexe, über unser Schlamassel geredet. Außerdem hab ich ein bisschen mit Caroline, Helenas kleiner Schwester, herumgetollt. Barbara hat sich gleich an ihren Computer gesetzt und das Internet durchforstet, welcher Computer für uns am besten wäre. Dabei ist ihr eingefallen, dass unsere alte Kommandozentrale zu altmodisch für eine neue Ausrüstung ist. Vor allem die Internetleitung ist zu schwach. Helena hatte dann den Geistesblitz, dass wir in eine kleine Felsgrotte bei ihr im Garten umziehen könnten. Ich hab das nach dem Zurückkommen in die alte Höhle auch gleich den anderen vorgeschlagen. Es hat gar nicht lang gedauert, da war der Umzug beschlossene Sache.

Vom Umzug selber erzähl ich euch im nächsten Blog ein Feld weiter oben in der Liste. Ich hoffe, Ihr seid dabei!

 

Eure Gwendolyn

PS: Vom Zeitraum zwischen dem Kaputtwerden des alten Computers bis zur Abstimmung über den Umzug handelt auch das erste, bereits erschienene, Buch „Gwendolyn und der neue Computer“. Unter dem Punkt „Und sonst“ erfahrt Ihr, wie Ihr das Buch bestellen könnt. Die Buchrückseiten der noch nicht erschienenen Bücher sowie eine Leseprobe zum 1. Band findet Ihr dort außerdem.